In einer Umgebung, in der es um nackte Haut und Sex geht, sind gute Manieren wichtiger als nirgendwo sonst. Paradox? Nein, logisch. Denn nur wo man sich sicher und respektiert fühlt, kann man sich fallen lassen.
Damit ihr nicht ins Fettnäpfchen tretet (oder schlimmer: rausfliegt), haben wir den ultimativen Swinger-Knigge zusammengestellt.
Regel 1: Nein heißt Nein (Ohne Diskussion!)
Das ist das oberste Gebot. Ein „Nein“ muss nicht begründet werden.
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Wenn jemand den Kopf schüttelt oder deine Hand wegschiebt: Stopp. Sofort.
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Bitte nicht betteln („Ach komm schon, nur kurz…“). Das ist extrem unsexy und respektlos.
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Akzeptiert eine Ablehnung mit einem Lächeln: „Alles klar, schönen Abend noch!“
Regel 2: Hygiene ist Pflicht
Niemand möchte Körpergeruch oder Mundgeruch riechen, wenn man sich nahe kommt.
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Duscht euch vor dem Besuch gründlich.
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Benutzt Deo (aber badet nicht in Parfüm).
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Kaugummis oder Minzbonbons sind deine besten Freunde.
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Handtuch-Pflicht: In den Spielbereichen und in der Sauna sitzt oder liegt man immer auf dem eigenen Handtuch. Niemand will in fremdem Schweiß sitzen.
Regel 3: Handyverbot & Diskretion
In fast allen Clubs herrscht absolutes Handyverbot in den öffentlichen Bereichen.
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Lass das Smartphone im Spind. Wenn du dringend telefonieren musst, geh zur Rezeption oder raus.
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Diskretion: Was im Club passiert, bleibt im Club. Wenn du den Chef deines Nachbarn triffst: Man grüßt sich freundlich, aber am nächsten Montag im Büro verliert man kein Wort darüber.
Regel 4: Erst fragen, dann anfassen
Nur weil jemand nackt ist, ist das keine Einladung zum Anfassen.
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Der Körper eines anderen ist tabu, bis du ein eindeutiges Signal bekommst.
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Suche erst Blickkontakt. Lächelt die Person zurück? Dann kannst du näher kommen.
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Ein einfaches „Darf ich mich zu euch setzen?“ oder „Darf ich dich berühren?“ bricht oft das Eis und zeigt Respekt.

Regel 5: Glotzen vs. Schauen
Zuschauen ist ausdrücklich erwünscht (Voyeurismus ist Teil des Spiels). Aber es gibt einen Unterschied zum unangenehmen Starren.
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Stell dich nicht stumm und starr 20 Zentimeter neben ein kopulierendes Paar („The Creeper“).
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Halte etwas Abstand. Wenn das Paar Blickkontakt aufnimmt und euch heranwinkt, dürft ihr näher kommen. Wenn sie euch ignorieren oder den Rücken zudrehen: Haltet Distanz.
Regel 6: Paare nicht trennen
Viele Paare gehen in den Club, um miteinander Spaß zu haben.
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Versuche niemals, dich dazwischenzudrängen, es sei denn, du wirst eingeladen.
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Frage niemals einen Part alleine (z.B. den Mann fragen: „Darf ich deine Frau haben?„), sondern sprich immer beide an.
Regel 7: Alkohol in Maßen
Ein Glas Sekt zum Lockerwerden? Gerne. Volltrunken durch den Club torkeln? Absolutes No-Go. Wer lallt oder sich nicht mehr unter Kontrolle hat, wird vom Personal meist sehr schnell vor die Tür gesetzt. Betrunkene Menschen können Konsens nicht mehr richtig einschätzen – und das ist gefährlich.
Fazit: Sei der Gast, den du selbst gerne treffen würdest
Gutes Benehmen, ein freundliches Lächeln und gepflegtes Auftreten öffnen im Swingerclub mehr Türen als der besttrainierte Body. Respekt ist der Schlüssel zu jeder Spielwiese.








